Xenogene Knochentransplantate

Xenogene Knochentransplantate stammen von einer anderen als der menschlichen Spezies. Oftmals werden Knochen von Rind oder Schwein eingesetzt. Um xenogene Knochentransplantate nutzen zu können, ist es notwendig, das organische Material vollständig durch unorganisches zu ersetzen. Die Gefahr übertragbarer Krankheiten, wie beispielsweise der BSE, ist dermaßen minimiert, dass der Patient zwar diesbezüglich aufgeklärt werden muss, eine Infektion aber praktisch ausgeschlossen ist. Die heute angewandten Produktionsverfahren garantieren einen vollständigen Schutz vor Viren, Bakterien und anderen Krankheitserregern. Die Materialien sind osteokonduktiv, das heißt, sie bilden ein Gerüst für den neu entstehenden Knochen.

Die Verwendung von xenogenem Knochenersatzmaterial in Verbindung mit autologem Material (Knochenspäne vom Patienten) stellt heute gleichberechtigt zum ausschließlich autologenKnochenersatz den Goldstandard derAugmentation dar.