Linear- / Spiralcomputertomografie (CT)

Durch die Computertomografie können zweidimensionale Bilder erstellt werden. Der Linienabstand liegt bei modernen Geräten bei ca. 0,5 mm, wobei die sequenziellen Schichten in ihrer Lage der jeweilig eingestellten Gantry bei der Aufnahme entsprechen [21]. Der abgebildete Bereich kann mit Hilfe des Computers nun in seinen Schichten wieder rekonstruiert werden, sodass ein dreidimensionales Bild entsteht [23]. Auf dieser Basis kann das implantologische Vorgehen optimal geplant werden.

Grundsätzlich unterscheiden sich Linear- und Spiraltomografie. Während sich bei der Lineartomografie die Röntgenröhre und Detektor schichtweise vorwärts bewegen, laufen diese während der Rotation bei einer Spiraltomografiekontinuierlich mit. Da sich dabei die Aufnahmedauer verkürzt, kommt es zu einer geringeren Strahlenbelastung des Patienten, so das heutzutage ausschließlich Spiraltomografen entwickelt werden. Die generierten Bilder sind nur geringen Verzerrungen unterworfen und daher gut auswertbar. Aus diesem Grund hat sich die CT für diepräimplantologische Diagnostik und Planung größerer Implantationsvorhaben in der dentalen Radiologie etabliert [33].