Allogene Knochentransplantate

Allogene Knochentransplantate, die zumeist von gefriergetrockneten Leichenknochen gewonnen werden, bilden eine Leitschiene für die Knochen­neogenese, die außerdem durch Eiweiße induziert wird, die die Osteoinduktion fördern. Diese finden sich in der Knochenmatrix des allogenen Transplantats. Trotz der Reinigung, Konservierung und Desinfektion des allogenen Knochenmaterials, ist es nicht möglich, das antigene Material gänzlich von der Knochenoberfläche zu entfernen, ohne dass die so genannten Bone Morphogenetic Proteins (BMPs) vernichtet werden. BMPs sind jedoch aufgrund ihrer osteoinduktiven  Wirkung für die Funktionalität des Knochentransplantatsunabdingbar [72].